Was hat Marktforschung mit Marketing zu tun?

Jeder, der Marketing betreibt, hat eine Zielgruppe  vor Augen.  Marktforschung ist ein strategisches Element, um diese Zielgruppen kennenzulernen und ds Marketing besser auf diese Zielgruppe abzustimmen. Kennt man die Zielgruppe nicht genau, so sind die Streueffekte des Marketings größer als der Nutzen. Und das bedeutet fehlinvestiertes Budget.
Auf unternehmenstrategischer Seite steht die Marktfroschung für das Entdecken neuer Möglichkeiten, neuer Märkte, neuer Innovationen – das macht sie zu einem unersetzlichem Tool für die Gestaltung der unternehmerischen Zukunft.

Marktforschung ist ein mächtiges Instrument für die unternehmerische Aufklärung. Marktforschung ist ein Instrument, den Nebel zu lichten, der jeder unternehmerischen oder marketingtechnischen Entscheidung vorausgeht. Marktforschung hat demzufolge eine marketingtechnische und eine unternehmerische Dimension.

Marktforschung bietet mehrere Möglichkeiten und Methoden, die Zielgruppe besser kennenzulernen. Quantitative Methoden bieten einen Überblick über einen IST-Zustand. BigData macht es möglich herauszufinden, wie groß der Markt für ein Produkt oder eine Dienstleistung ist. So kann man herausfinden, wie viele Menschen ein rotes Auto kaufen, wie viel sie dafür ausgeben und welche Menschen ein rotes Auto kaufen.

Aber man kann aus diesen Zahlen nicht herauslesen, warum sie ein rotes Auto kaufen. Diese Zahlen können nicht die Frage nach dem “Warum?” beantworten. Manche Menschen kaufen ein rotes Auto, weil es gerade im Angebote und ihnen die Farbe reichlich egal ist. Andere kaufen ein rotes Auto, weil sie die Farbe schön finden und emotional etwas damit verbinden. Für diese Consumer Insights  bedient man sich der qualitativen Methoden.

Marktforschung wird mit sozialwissenschaftlichen oder psychologischen Methoden. In den quantitativen Methoden spielt Statistik eine große Rolle. BigData ist durch die Möglichkeiten der Informationstechnologien heutzutage einfach und schnell zu machen. Die qualitativen Methoden sind geprägt durch den Kontakt mit den Probanden, d.h. letztendlich mit der Zielgruppe. Hier spielen qualitative sozialwissenschaftliche und psychologische Methoden eine Rolle. Zum Beispiel Fokusgruppen oder ethnographische Methoden.

Betreibt ein Unternehmen Marketing, so können zum Beispiel Fokusgruppen dazu dienen, dass Marketing auf die Zielgruppe besser abzustimmen. Dadurch trifft man die Zielgruppe besser und die Streueffekte verringern sich. Weniger Geld wird somit umsonst in die falschen Zielgruppen investiert. Das ist das, was Werbewirkungsforschung, als Teil der Marktforschung, für das Marketing so interessant macht.

Wie funktioniert das?

Normalerweise entstehen im Zuge eines Marketingprojektes mehrere Entwürfe an Werbeanzeigen, Spots oder anderem. Warum also nicht die Zielgruppe mittels einer Fokusgruppe befragen, welcher Entwurf aus ihrer Sicht der beste Entwurf ist, was ihr nicht passt und was sie am besten anspricht. Warum sie nicht gleich in dieser Phase des Projekte mit einbeziehen? So kann aus mehreren Entwürfen, die alle ihre guten Seiten haben, DER EINE ENTWURF entstehen.

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