Softskills

Viele Unternehmer bemängeln ein fehlendes Verantwortungs- und Pflichtbewußtsein ihrer Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, auch wenn er nur einige Branchen betreffen sollte, kann sich der Arbeitnehmer eine solche Einstellung erlauben, findet er doch schneller und einfacher einen anderen Arbeitsplatz. Und je niedriger das Verantwortungs- und Pflichtbewußtsein ist, umso schneller wird der Mitarbeiter auch das Unternehmen wechseln.
Doch was tun die Unternehmer, um die Entwicklung dieser Softskills bei ihren Mitarbeitern zu fördern? Softskills kann man nicht in einem Seminar erlernen, sondern müssen vorgelebt werden.

Verantwortungsbewußtsein ist ein Softskill, den man erlernen muss. Aber wem gegenüber soll man verantwortungs- oder pflichtbewußt sein? Dem Unternehmer, der in seinen Mitarbeitern nur eine austauschbare Arbeitskraft sieht? Dem Unternehmer, der am (Mit)-Arbeiter, aber nicht am Menschen dahinter, interessiert ist?

Sie können als Unternehmer dazu beitragen, dass ihre Mitarbeiter die für ihr Unternehmen nötigen Softskills erlernen und praktizieren. Unterstützen Sie ihre Mitarbeiter dabei, ein Teil des Ganzen, außerhalb und innerhalb des Unternehmens, zu sein anstatt nur ein Teil. Unterstützen Sie ihre Mitarbeiter zum Beispiel darin, gesellschaftlich sinnvolle Aktivitäten außerhalb des Berufslebens wahrzunehmen, damit auch deren Softskills “trainiert” werden können. Dadurch positionieren Sie zudem ihr Unternehmen als gesellschaftlich verantwortliches Unternehmen. Und erst wenn Sie zeigen, dass ihr Unternehmen Verantwortung zeigt, zeigen ihre Mitarbeiter Verantwortung gegenüber dem Unternehmen über das vertraglich fixierte Maß hinaus.

Zeigen Sie Verantwortungsbewußtsein gegenüber ihren Mitarbeitern. Zeigen Sie, dass Sie ein Interesse am Mitarbeiter als Mensch haben und ihn auch außerhalb des Unternehmens wertschätzen und vielleicht auch unterstützen. Dies stärkt die soziale Kohäsion innerhalb des Unternehmens. Von sozialer Kohäsion spricht man in den Sozialwissenschaften, wenn man den Zusammenhalt von sozialen Gruppen meint. Diese soziale Kohäsion bestimmt auch die Bereitschaft der Menschen, mehr für einander zu tun, als man verpflichtet ist. Natürlich impliziert ein solches Tun auch eine Reziprozität, eine Gegenleistung. Denn keine Leistung wird ohne die Erwartung eine Gegenleistung erbracht. Damit verringern Sie nicht nur die personelle Fluktuation in ihrem Unternehmen.

Wie wichtig der Mitarbeiter für ein Unternehmen ist, kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Deshalb sollten Sie alles dafür tun, dass er sich wohl fühlt. So wird er fast alles für das Unternehmen tun.

If you can put your staff first, your customers second, and your shareholders third, effectively in the end the shareholders will do well, the customers do better, and your staff will be happy.

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