Nachhaltigkeit für den Unternehmenserfolg

Nachhaltige Unternehmensstrategien bilden immer mehr den Grundstein für den unternehmerischen Erfolg in der Wirtschaftswelt. Sie generieren diverse Wettbewerbsvorteile und sorgen so für eine klare Abgrenzung von der Konkurrenz. Die Wertschöpfung auf eine Basis der sozialen, ökologischen und ökonomischen Unternehmensführung zu stellen kann den Ausschlag bei der Kunden- und Arbeitskräftegewinnung bringen.

Hinter Corporate Social Responsibility steckt eine dialogorientierte Führung des Unternehmens, deren positive Ergebnisse nicht nur Mitarbeitermotivation, Kundenbindung und Effizienzsteigerung bedeuten.

Nachhaltigkeit wird belohnt.

Vorteile für das Unternehmen:

  • Kosteneffizienz (Energieeffizienz, Materialeffizienz)

  • verbessertes Risikomanagement

  • bessere Mitarbeitermotivation

  • Anziehung und Halten von Talenten

  • höhere Innovationskraft

  • Entwicklung neuer Produkte

  • Erschließung neuer Märkte

  • engere Kundenbindung

  • Reputations- und Imageschutz

  • Verbesserung der Investor Relations (Kreditgebern und Investoren)
  • Zu dieser Liste an Vorteilen kam eine Metastudie, die andere Studien zum Thema CSR auswertete. Dabei bleibt festzustellen, dass es kaum eine finanzielle Bealstung ür das Unternehmen bringt. Eher sind es positive Auswirkungen auf finanzieller Seite, die von den Unternehmern in den Studien hervorgehoben werden.

    Quelle: nach Thomas Loew, Jens Clausen 2010. Wettbewerbsvorteile durch CSR. Eine Metastudie zu den Wettbewerbsvorteilen von CSR und Empfehlungen zur Kommunikation an Unternehmen. Berlin, Hannover.

    Einfache Schritte

    Es gibt einfache Schritte, ein Unternehmen nachhaltig aufzustellen. Wesentlichkeitsanalyse, Stakeholderanalysen und -dialoge, sowie Nachhaltigkeitsbericht sind grundlegende Methoden. Sie sind mehr als nur ein Weg zur Nachhaltigkeit oder zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens. Sie sind Methoden, um strategisch zu denken. Dabei spielt die Größe des Unternehmens genauso wenig eine Rolle wie die Branche. Selbst kleinste Handwerker profitieren davon.

    Wissen Sie was wirklich wesentlich ist? Die Wesentlichkeitsanalyse dient dazu, dies herauszufinden. Dabei wird jedes Thema nach gewissen Kriterien beurteilt. So identifiziert man wichtige Themen und kann diese von den für das Unternehmen unwichtigen Themen trennen. Das Unternehmen kann sich so auf die wesentlichen Themen konzentrieren und verschwendet keine Ressourcen für Nebensächlichkeiten. Und nur die wirklich wichtigen Themen sind dann ein Bestandteil des Nachhaltigkeitsberichtes.

    Welcher Partner oder welche Interessensgruppe kann das Unternehmen strategisch voranbringen? Nicht jeder Stakeholder ode Anspruchsgruppe kann etwas zur Unternehmensentwicklung beitragen. Aber alle sind irgendwie Teil der Entwicklung. Ähnlich wie bei der Wesentlichkeitsanalyse können auch Stakeholder nach Wichtigkeit eingeordnet werden. Und nur die wirklich wichtigen Stakeholder sollten mit in die Unternehmensentwicklung eingebunden und enger an das Unternehmen angebunden werden.

    Reden ist etwas anderes als Informieren. Informieren ist eine Einbahnstraße. Miteinander reden bringt einen Erkenntnisgewinn. Stakeholderdialoge sind sich wiederholende, strukturierte Maßnahmen, um die Entwicklung des Unternehmen voranzutreiben. Damit lernt man nicht nur die Kunden besser kennen, auch die Lieferanten, die Zivilgesellschaft und die politischen Institutionen, die einen direkten Einfluss auf das Unternehmen haben.

    Nachhaltigkeitsberichte dienen dazu, den Stakeholder gegenüber Transparenz und Verantwortung zu zeigen. Nachhaltigkeitsberichte werden nach einfachen, aber effektiven Standards erstellt und sind somit leicht durchsschaubar in Sachen Integrität. Mit einem Nachhaltigkeitsbericht schafft sich ein Unternehmen somit seine eigene Fällhöhe. Hält es nicht ein, was es im Bericht verspricht, wird der Aufprall in Form eines Shitstorms oder eines Kaufboykotts umso stärker sein. Üblicherweise erstellt man einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem GRI oder in Deutschland auch nach dem DNK.

    Für mehr Informationen direkt zum Whitepaper CSR