Unternehmenskultur verstehen

Sie wissen nicht, warum es in ihrem Unternehmen hapert?
Sie wissen nicht, warum Informationen nicht da ankommen, wo sie ankommen sollten?
Sie haben das Gefühl, dass ihre Mitarbeiter auf Arbeit kommen, lustlos ihre Aufgaben verrichten und sich sonst nicht mit dem Unternehmen identifizieren?

Unternehmen sind wie kleine Völker und haben ihre eigenen Identitäten und Rituale, ihre eigene Sprache und ihre eigenen Regeln. Darin unterscheidet sich ein Unternehmen von einem anderen Unternehmen und bestimmt auch die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber.
Doch dies geschieht alles unter der Oberfläche. Jeder Unternehmer hat irgendwo in der Schublade ein Organigramm seines Unternehmens, auf dem die Strukturen, Hierarchien und Prozesse abgebildet sind. Jedoch entspricht dies nicht unbedingt der Wirklichkeit. Denn abseits der formalen Ordnung existieren in jedem Unternehmen verborgene Strukturen und informelle Netzwerke. Diese Netzwerke bestimmen maßgeblich das Unternehmen und dessen Erfolg - und auch die Mißerfolge.

Werfen Sie einen Blick hinter diese Kulissen ihres Unternehmen. Gewinnen Sie neue Erkenntnisse und bauen Sie darauf die Strukturen ihres Unternehmens neu auf. Nutzen Sie die Potentiale, die sie dadurch entdecken, für ihren unternehmerischen Erfolg.

Themen

unternehmensinterne Kommunikation

Die interne Kommunikation eines Unternehmens ist ein entscheidender Faktr für den Erfolg des Unternehmens. Gehen Informationen auf dem Weg vom Sender zu Empfänger verloren, entsteht ein Schaden für das Unternehmen. Kosten erhöhen sich, Aufträge rentieren sich weniger und im schlimmsten Fall verliert man einen Kunden.
Dabei beeinflussen viele Faktoren die unternehmensinterne Kommunikation maßgeblich. Nicht nur sind das prozessbedingte Abläufe, sondern auch zwischenmenschliche Faktoren. Sympathie und Antipathie bestimmen auch, wem wir welche Information mitteilen. In den schlimmste Fällen reicht die Antipathie zu einem Menschen dafür aus, um ihm oder ihr wichtie Informationen vorzuenthalten. Schließlich ist ein Unternehmen ein soziales Netzwerk mit informellen Strukturen und dementsprechend auch mit zwischenmenschlichen Fallstricken.
Es gibt einfache Wege und Mittel, herauszufinden, wie die unternehmensinterne Kommunikation zwischen Abteilungen, innerhalb einer Abteilung und innerhalb der Managmentebene abläuft. Nutzen Sie diese, um produktiver zu sein!

interne Kommunikation
Kommunizieren heißt Wissen und Informationen zu teilen. Der Mensch hat es selbst in der Hand, was er sagt und was er nicht sagt. Beides ist wichtig und beeinflusst den Erfolg.

Methoden

Fokusgruppen mit ihren Mitarbeitern
Fokusgruppen bieten die Möglichkeiten, sich die Meinungen der Mitarbeiter nicht nur einzuholen, sondern durch Diskussionen auch zu überprüfen, ob es sich um eine Meinung eines Einzelnen handelt oder um die Meinung vieler Mitarbeiter.

Fokusgruppen

Haben Sie als Chef schon mal versucht, eine ehrliche Antwort auf die Frage "Gefällt Ihnen ihr Job?" zu bekommen?
Ich wage mal zu behaupten, dass es in dieser Konstellation unmöglich ist, eine ehrliche Antwort zu bekommen.
Deshalb ist es ratsam, die Fragen von Dritten stellen zu lassen, in einer Umgebung, die eine offene Beantwortung und die Diskussion darüber zulässt.
Wenn Sie diese Diskussionskutlutr im Unternehmen zulassen, erfahren Sie was gut und was schlecht läuft, was verbessert werden kann und sollte und wo Potentiale schlummern. Gleichzeitig fühlen sich die Mitarbeiter als Menschen ernst genommen, bringen sich mit konstruktiven Vorschlägen mehr ein in das Unternehmen und identifizieren sich mit dem Unternehmen stärker, was sie enger an das Unternehmen bindet und motiviert.

teilnehmende Beobachtung

Die teilnehmende Beobachtung ist eine der klassischen Methoden der Ethnologie und wurde bereits seit mehr als 80 Jahren in der Organisationsberatung durch die Ethnologen eingesetzt.
Teilnehmend heißt, dass man alle Prozesse mitmacht. Ob das nun die Produktion oder das Marketing ist. Man gewinnt nicht nur Eindrücke, sondern verschafft sich Zugang zu den Mitarbeitern und versteht die ablaufenden sozialen Prozesse und Mechnismen im Unternehmen.
Wozu das alles?
Unternehmen sind geprägt durch informelle Netzwerke zwischen den Mitarbeitern. Sie sind geprägt durch Konfrontationen zwischen den Abteilungen. Durch die Analyse dieser Gegebenheiten schafft man es, Verbesserungen im täglichen Ablauf eines Unternehmens herbeizuführen. Man kann Strukturen aufbrechen und neu formen. Man kann aber auch dabei helfen, die Zusammenlegungen von Abteilungen oder ganzer Unternehmen geschmeidiger zu machen.
Denn erst wenn man weiß und versteht, wo man steht, kann man bestimmen, wo man hingehen muss.

teilnehmende Beobachtung
Beobachten heißt hinterfragen und kennenlernen. Dadurch werden informelle Strukturen aufgedeckt und Konfliktpotentiale frühzeitig erkennt oder offengelegt.
schriftliche Befragungen
Befragungen aus einer Kombination zwischen offenen Fragen und geschlossenen Fragen oder Skalen geben ein schnellen Überblick über die momentane Situation und eventuell einen Blick in die Vergangenheit und der Veränderung bis heute

schriftliche Mitarbeiterbefragungen

Mitarbeiterbefragungen finden heute meist quantitativ statt. Das heißt, der Mitarbeiter kreuzt an oder gibt auf einer Skala von 1 bis 10 seine Einschätzung zu irgendeinem Thema ab.
Das muss nicht so sein. Denn offene Fragen, bei denen sich der Mitarbeiter über die Wortwahl Gedanken machen muss, sind meist konkreter und aufschlussreicher als die Antwort auf einer Skala von 1 bis 10. Denn wer kennt das nicht, dass man eben schnell mal, um schnell fertig zu werden, überall mal schnell ein Kreuzchen setzt.
Sicher, offene Fragen sind aufwendiger in der Auswertung. Und ja, quantitative Fragemethoden haben ihre Berechtigung. Aber eine Kombination beider Methoden macht das Bild erst rund.

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